RealWWZ.ch presents Prof. Dr. Georg Nöldeke - powered by VBÖ

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Prof. Dr. Nöldeke ist bereits der dritte Dozent, der bei „RealWWZ.ch presents…“ den kritischen Fragen von RealWWZ.ch Rede und Antwort stehen darf. Unterstützt wird diese Aktion von der VBÖ, der Vereinigung Basler Ökonomen. Mehr Informationen zur Alumnivereinigung findet ihr unter www.vboe.ch.

Sehr geehrter Herr Nöldeke, es freut uns sehr, dass wir Sie auf RealWWZ.ch vorstellen dürfen.

Auf was könnten sie nicht verzichten?
Diese Frage stellen Sie einem Mikroökonomen? Der kann doch nur antworten, dass dieses von dem relativen Preis der betrachteten Güter abhängt und er je nachdem auf das eine oder andere Gut verzichten kann.

Wenn nicht Wirtschaftsprofessor, was dann?
Professor würde ich schon bleiben wollen. Wenn nicht für Wirtschaft, dann halt für Verhaltensbiologie, Mathematik oder Psychologie.

Durchschnittlicher Kaffeverbrauch (in Liter) pro Woche:
Vier – aber Sie wissen ja, wie Deutsche ihren Kaffee trinken.

Welche anderen Fakultäten der Uni Basel beneiden sie, und warum?
Aus meiner Tätigkeit in universitären Gremien weiss ich zu viel über die anderen Fakultäten, um eine von ihnen zu beneiden.

Was fehlt Ihnen zum Glück an der Basler Uni?
Genügend Zeit, um all den Forschungsfragen nachzugehen, für welche die Basler Uni ein gutes Umfeld bietet.

Welches sind Ihre Lieblingsstudierenden?
Die, die mehr wissen wollen, als ich ihnen beibringen kann.

Schreiben sie ihre Prüfungen selbst?
Ja. Meistens löse ich sie sogar ohne Fehler.

Welches Buch lesen Sie gerade?
Den Roman „The Thousand Autumns of Jacob de Zoet“ von David Mitchell, der für einen Ökonomen besonders lesenswert ist, weil man eine ganze Menge über die Prinzipal-Agenten-Probleme lernen kann, die den Untergang der Niederländischen Ostindien –Kompanie befördert haben.

Mit wem würden Sie einen Monat tauschen?
Einem Koch in einem Thailändischen Restaurant – in der Hoffnung, dass ich danach wüsste, wie man richtig gute Curries kocht.

Wein oder Bier?
Bier

Hund oder Katze?
Weder noch, aber wenn es denn sein müsste: Katze

Schnee oder Meer?
Meer

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Nöldeke für die Beantwortung der Fragen.