Egoismus in Zeiten der Wirtschaftskrise

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ernstandyoung
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Hoffentlich habt ihr alle eure Prüfungen erfolgreich hinter euch gebracht und geniesst nun die wenigen verbleibenden freien Tage.
Nachdem die ersten Fragen gestellt und hoffentlich auch zufriedenstellend beantwortet sind, möchten wir gerne die Gelegenheit ergreifen und unsererseits einige Themen ansprechen, die uns beschäftigen - ja, ja, die Wirtschaftskrise lässt uns alle etwas egoistisch werden...
Mittlerweile organisiert jede Uni, jede Fachhochschule, jeder Studentenverein, jeder Fachverein und nicht zu vergessen jeder Arbeitgeber der etwas auf sich hält eine Karrieremesse oder einen Karriereevent. Da stellen sich denn allerhand Firmen vor und buhlen um die Studierenden und machen dem „War for Talents“ alle Ehre. Ernst & Young ist da natürlich mit von der Partie.
Der direkte Nutzen lässt sich allerdings kaum abschätzen und wir trösten uns mit der Hoffnung, zumindest einige offene Fragen geklärt oder wieder einmal auf uns aufmerksam gemacht zu haben. Unsere Fragen daher an euch:

► Welche dieser Anlässe sind euch eigentlich bekannt?
► An welchen würdet ihr teilnehmen oder habt bereits teilgenommen? Gibt es davon besonders positives oder negatives zu berichten?
► Welche Art der Anlässe bevorzugt ihr; Karriereevents der Firmen (Company-Visits, Apéro, Workshop…) oder jene der Vereine und Hochschulen (Messe, Lunchtalks…)?

Märsi bereits im Voraus, wenn ihr euch kurz Zeit nehmen könnt um uns die eine oder andere Frage zu beantworten – und bitte, nur kein Blatt vor den Mund nehmen!

Liebe Grüsse
Anne und Manuela

Philippe_Gnand
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Hochschulmarketing

Wichtig finde ich, dass die Events klar auf die Rekrutierung ausgerichtet sind(nicht nur Eigenwerbung). Wenn nach einem Event der Kontakt zwischen Firma und Student einfach abbricht oder weitere Schritte zu lange auf sich warten lassen, ist das unverzeihlich.

Messen:
+ Viele Firmen können in kurzer Zeit kontaktiert werden
- Fliessbandabfertigung
--> Finde vorgängige Firmenpräsentation sehr wichtig

Apéro:
+ Persönlich
+ Vermittelt guten Eindruck der Firma
- Gewisse Besucher kommen sich beobachtet vor und geniessen den Apéro daher kaum.

Workshop:
+++ es wird eine konkrete Vorstellung vom Job vermittelt.

Als schlimmste allgemeine Unsitte im Hochschulmarketing empfinde ich aber die vielen unbrauchbaren Werbegeschenke. So z.B. den klassischen Sack mit 2kg Werbung, Kullis, 1 seitig linierter Block in seltsamem Format mit Werbung drauf, Täfeli und Schlüsselanhänger.

ernstandyoung
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in letzter Sekunde

Hallo Phillippe

Märsi für deine Antwort! Damit hast du natürlich gerade mein zynisches Plädoyer zum Egoismus und dem Konsumverhalten der Studierenden in letzter Sekunde abgewandt. Schade, hätt’ ich doch gern darüber philosophiert wie unsere Frage einsam im Forum steht und auch nach 50 Ansichten (wobei ich 3 davon übernehmen muss) unbeantwortet bleibt.

Ich bin ebenfalls deiner Meinung. Ich denke auch, dass die Zeiten der öden Firmenpräsentationen vorbei sind – wofür gibt’s denn schliesslich Firmenwebsites! Was meinst du allerdings mit „klar auf die Rekrutierung ausgerichtet“? Würde ein Workshop (für den man sich natürlich bewerben müsste) mit anschliessenden Interviews deine Vorstellungen erfüllen? Wäre das nicht eher abschreckend?

Zu den Give-Aways: Auch hier bin ich mit dir nicht ganz uneins. Dennoch ist zu beobachten, dass bei allen Anlässen besonders die Werbegeschenke auf Nachfrage stossen...;-)

Philippe_Gnand
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Bezeichnen wir dieses

Bezeichnen wir dieses Verhalten doch lieber als ökonomisch ;-)

Zu deiner Frage: Wer Wirtschaft studiert weiss was WP-Unternehmungen sind und besucht darum solche Events hauptsächlich mit echten Jobabsichten. Ich finde es daher eher abschreckend und schade um die Zeit, wenn bei solchen Anlässen lediglich Werbung in eigener Sache betrieben wird (meine subjektive Meinung).