Heute über Newsnetz gefunden, ursprünglich vom Tages-Anzeiger:
Zitat:
(...) Unübertroffene Anpassungskünstler sind diesbezüglich die Wirtschaftsstudenten. Wenn sie imponieren möchten, dann verwenden sie mindestens zwei Anglizismen pro Satz, auch wenn ein deutsches Wort ebenso gut funktionieren würde. «Organizational behaviour», «empowerment» oder «core competency» klingen einfach professionell. Wer dagegen bloss von «Kernkompetenzen», «Ermächtigung» und vom «Verhalten der Belegschaft» spricht, dem hört man viel schneller an, dass dahinter eher Esoterik steckt als eine wirklich gute Idee.
Wie Wirtschafter leiden auch angehende Pädagogen darunter, dass ihre Wissenschaft im Wesentlichen aus gesundem Menschenverstand besteht. Sie haben deshalb eine ähnliche Tendenz zur sprachlichen Überhöhung. (...)
Quelle: http://bazonline.ch/leben/bildung/Das-Kauderwelch-der-Klugschwaetzer/sto...
Der erste Satz des zweiten Abschnitts hat es mir angetan :-)