Ein interessanter Beitrga von SF1:

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Fabbri
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http://videoportal.sf.tv/video?id=8a3b3b00-acec-44be-a9e8-5aeac11f7daa&r...

Zitat:

"50'000 Tonnen Zucker zu viel produzieren Schweizer Bauern. Allein die Lagerung kostet Millionen. Schuld am Zuckerberg sind staatliche Subventionen: Schutzzölle und garantierte Preise versüssen Bauern den Zuckerrübenanbau. «Kassensturz» zeigt: Zucker aus der Dritten Welt wäre günstiger, eine sinnvolle Einnahmequelle armer Länder und zum Erstaunen vieler sogar ökologischer."

Dani Näf
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AW: Ein interessanter Beitrga von SF1:

Schöner Bericht! Die Schweiz könnte sich ihre Entwicklungsgelder sparen, wenn sie ein paar Subventionen auf Agrarprodukte des Südens abschaffen würde. Der Bund würde so doppelt sparen und hätte so sicher genug Geld, um die paar Arbeitsplätze neu zu schaffen. Und die Zölle sollten eh fallen, um Entwicklungsländern einen fairen Zutritt zum Markt zu verschaffen.

Gleiches gilt übrigens, wie im Bericht kurz angetönt, für fast alle Agrarprodukte ... Z.B. Baumwolle (keine wahnsinnig neutrale Quelle, aber trotzdem ;-)):
http://www.welthungerhilfe.de/baumwolle-subventionen.html

Das schlimmste daran finde ich ist, dass diejenigen die die Zölle und Subventionen hochhalten im Gegenzug keine Wirtschaftsflüchtlinge in die Schweiz lassen wollen ...

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Daniel Näf
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yoda
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AW: Ein interessanter Beitrga von SF1:

Genau, die Totalabschottung (wirtschaftlich auf dem Agrarmakrt plus "sozial" im Thema Flüchtlingspolitik) dieser Kräfte gibt mir auch immer wieder zu denken...

Habe den Bericht auch gesehen und fand ihn gut und durchaus überaschend, wenn man die tieferen Treibhausgasemissionen des Zuckers aus Paraquay bedenkt.

Wo ich aber nicht ganz einverstanden bin, ist der Punkt, dann könne man sich die Entwicklungsgelder sparen. Ökonomisch hätte ein Fallenlassen von Agrarzöllen und Subventionen sicher den mindestens genau so grossen Effekt - allerdings steht die Schweiz dann nach wie vor in der Pflicht, sich an der weltweiten Entwicklung zu beteiligen. ;-)

Dani Näf
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AW: Ein interessanter Beitrga von SF1:

Das wollte ich gar nicht abstreiten ;-) Einfach der Widerspruch zwischen Entwicklungshilfe einerseits und Subventionen andererseits sollte doch aufgehoben werden, zum beidseitigen Interesse.

Ob noch zusätzliche Hilfe nötig ist, ist eine andere (eng verknüpfte) Diskussion, wobei ich auch hier deiner Meinung bin :-)

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Daniel Näf
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